Fifa - 2006

Alexander Abdelilah

Alexander Abdelilah

Sebastien Aldegué

Vera Artz

Vera Artz

Na, Vera, was machst du jetzt eigentlich? Hmmh, naja, das ist ein bisschen schwer zu erklären. Stirnrunzeln. Ich studiere Politikwissenschaften. Aha, und wo denn? In Lille und in Münster immer abwechselnd. Erasmus? Nein, irgendwie bin ich bei den FIFAs gelandet. Die Augen werden immer größer…Der filière franco-allemande, nicht beim Fußball. Ach so, sag das doch...Enttäuschte Blicke der Jungs, neugierige Blicke der Mädels. Ich fahre fort: Mais là, il faut vraiment bosser und manchmal schienen all die exposés und dissertations, „petits“ contrôles und fiches de lecture simplement im-po-ssible. Aber wenn ich heute an Lille zurückdenke: Stolz…vielleicht ein bisschen Fernweh, aber in jedem Fall das gute Gefühl etwas geleistet zu haben in einem Fach, das vielleicht nicht jeder studiert. Aber dann immer die gleichen besorgten Blicke, die gleiche Frage: Aber Vera, was willst du denn damit mal machen? Um ganz ehrlich zu sein, ich weiß es noch nicht. Mais on verra bien!

Daniel Bernhardt

Isabell Bommert

Isabell Bommert

Salut.. je m’appelle Isabell und ich komme aus dem schönen Münster :-)

Warum bin ich eine FIFA ???

Tja das ist mal ne gute Frage. Mein Abitur habe ich in Münster gemacht. Schon seit zig Jahren bin ich ein absoluter Frankreich Fan. Gibt es eine schönere Landschaft als die Provence? Was geht über ein Stückchen Baguette mit fromage und einen Cidre?

Schon seit Jahren stand für mich fest ich will etwas mit Französisch machen! Wunsch war eigentlich, Lehrerin zu werden. Doch irgendwie fand ich dann diesen Studiengang und irgendwie war ich auf einmal eine FIFA ;-) Um ehrlich zu sein, nicht unbedingt wegen der Politikwissenschaft, sondern eher, weil es doch nichts spannenderes geben kann als mit einer kleinen Gruppe aus kontaktfreudigen lustigen Deutschen und Franzosen oder Deutsch-Franzosen zusammen zu studieren. Und gerade dieses Multi-Kulti macht einfach die FIFA aus! Man studiert in einer Gruppe und versucht sich zu helfen.

Ich muss zugeben das ich zwischendurch schon noch immer wieder gezweifelt habe, wenn es mal nicht so geklappt hat, ich wieder mit Kopfzerbrechen vor einem „plan“ saß oder einfach in Wirtschaft nichts verstanden habe. Aber irgendwie macht man doch weiter und letztendlich ist die FIFA die lustigste und verrückteste Gruppe aller Zeiten.

Und wenn wir unser Studium geschafft haben sind wir für alles gewappnet! Was ich dann mache? Mmh das wird sich noch zeigen. Aber ein Traum wäre es in einer humanitären Organisation zu arbeiten. On verra!

Elise Bronsart

Elise Bronsart

Hallo! Je suis Elise, française pure souche ;) et j'ai choisi la FIFA juste après le bac que j'ai passé dans le prestigieux lycée du Pays de Retz à Pornic…Comme j'ai toujours aimé les langues, (en particulier l'allemand) et que j'ai la bougeotte, je me suis dit que ce double diplome était fait pour moi...et ça s'est confirmé, j'ai profité des études pour faire de stages un peu partout, découvrir de nouveaux sports à la fac de Münster, bosser dans des restos, et apprendre des trucs sur le monde. Mon stage de fin d'études m'a permis de commencer à travailler tout de suite en tant que journaliste... alors que demande le peuple?

Martin Burgat

Julia Burmeister

Amélie Coué

Amélie Coué

Ein Doppeldiplom war für mich fast selbstverständlich. Ich bin zweisprachig aufgewachsen und bin dann auch einige meiner Schuljahre in internationale Schulen gegangen. Letztendlich kam ich dazu das Abibac zu bestehen… ich dachte, warum nicht weiter auf zwei Sprachen. Das tolle ist nämlich, dass die Fifa nicht nur zwei Sprachen ist, es sind auch zwei Kulturen, zwei Lebensarten, zwei Uni-Systeme...und das gefällt mir. Wenn man zweisprachig ist, sollte man diese Chance ausnutzen meine ich, es ist aber vielleicht noch spannender und sehr lobenswert wenn man diese Zweisprachigkeit versucht zu erreichen. Die Fifa ist ein Erlebnis, das diesen Zielen dient. Studieren ist schon eine super Erfahrung an sich, "doppel studieren" bringt noch mehr Erfahrungen und Flexibilität mit sich, was von uns später auf dem Arbeitsmarkt erwartet wird angeblich...hat man mir jedenfalls oft gesagt! Das Aussuchen des Fachs Politikwissenschaften liegt bei mir eher auf der französischen Seite und insbesondere, weil ich schon früh an dem Institut "Science Po" interessiert war. Eben, weil in Science Po nicht nur Politikwissenschaften unterrichtet werden sondern ein sehr allgemeines Wissen, wir haben viele verschiedene Fächer von Recht bis Wirtschaft... Das bedeutet natürlich nicht, dass mich das Studium in Münster nicht interessiert, im Gegenteil! Zum Schlusswort würde ich sagen, dass mir die Fifa sehr gefällt und, dass ich es nur empfehlen kann...!

Marine De Caumia Baillenx

Warum die Fifa? Warum nicht? C'était d'une part l'opportunité pour moi de faire sciences po après une année de bideug droit allemand&français, et par ailleurs je souhaitais me diriger vers un avenir professionnel européen. Or la Fifa a un Schwerpunkt Europa comme on peut le remarquer en première année : trois fois l'histoire de l'UE en une année je vous garantis que ça marque... Donc avant la FIFA j'étais à la fac de Nanterre pour cette année de bideug, année des émeutes qui entraînant la fermeture des bâtiments pour quatre voire cinq semaines m'a permis de trouver du temps pour préparer sciences po en autodidacte. J'avais fait un bac S, spé Maths, série dans laquelle je me sentais bien mais sans plus. La frustration de ne pas avoir assez d'histoire, de langue, d'éco m'ont conduit à Sciences Po. Pourquoi Sciences Po Lille? c'est à une heure de Paris, c'est la deuxième ville étudiante de France, c'est près de Londres et Bruxelles où j'ai pu aller en première année, et puis y avait des éléphants venus d'Inde à l'occasion de Bombaysers 2007. Je ne regrette absolument pas mon choix d'études bien que les déménagements annuels ne m'enchantent pas des masses et qu'il n'est pas évident de se faire des vrais bons potes en dehors de la FIFA quand on sait qu'on ne les reverra pas pendant une, deux, ou trois années. Concernant l'avenir...et bien plusieurs pistes sont à envisager : secteur du co-développement auprès des institutions européennes, ou pourquoi pas dans une organisation internationale. Deux voyages humanitaires m'ont confirmée sur cette voie là. D'un autre côté on ne sait jamais de quoi demain sera fait.... we'll see......

Martin Falk

Kristina Forbat

Kristina Forbat

Nein, unser Studiengang ist wirklich kein Small- Talk- Fach…

Nahezu jedes Gespräch mit einem Unbekannten beginnt ungefähr so:

* Hi, und wie heißt du? Wo kommst du her? Was studierst du und wo?

* Ich heiße Kristina, komme aus der Nähe von Essen. (die dritte Frage bringt mich bereits in Verlegenheit. Da beginnt es nämlich kompliziert zu werden…)

Ich studiere Politikwissenschaft, KoWi im Nebenfach- aber das nur in Münster. Das erste Jahr habe ich in Lille studiert. Ich mache einen deutsch- französischen Studiengang und wechsele jährlich zwischen diesen zwei Städten.

* (aufgerissene Augen) Echt, man das klingt ja interessant! Und wie war es in Frankreich zu studieren? War es nicht schwierig?

* Naja, also die Schule in Lille ist eine „Grande Ecole“, keine „normale“ Uni. Wir hatten kleine Klassen, einen vorgegebenen Stundenplan, viele Referate bei denen wir in „2-parties- Strukturen“ erlernten zu denken aber so im Großen und Ganzen war es (abgesehen von den anfänglich deprimierenden Ich-verstehe-nichts- Erfahrungen) wirklich zu schaffen. Ich war weder „bilingue“, noch eine „Auslandserfahrene“ und hatte es trotzdem irgendwie überlebt…

* Und ihr zieht wirklich jedes Jahr um?!

* Ja, am Unkompliziertesten ist es von einem möblierten Zimmer ins Nächste zu ziehen. Es ist schon komisch immer genau dann wegzugehen, wenn man sich gerade eingelebt hat. Fast fehlt mir schon diese FIFA- Intimität in Lille, das nächtliche Schlendern durch die kopfsteingepflasterten Altstadtgässchen mit ihren verführerischen Schaufenstern der 1001 Chocolatérien….und den vielen netten Studentenkneipen mit dem leckeren Cidre…

Aber in Münster wiederum fühle ich mich endlich wie eine echte Studentin! Hier kann ich meinen ganz persönlichen Interessen nachgehen. Außerdem macht einen das riesige Sport- und Kulturangebot schon ganz verzweifelt, weil man sich kaum entscheiden kann wohin es Einen am Abend verschlagen soll…

Victoire Goudon De Lalande

Habe mich direkt während des Bac-Jahres dafür entschieden, mich für die FiFA zu bewerben, weil die Idee mit Deutschen zu studieren und auch schon ab dem 2. Jahr in Deutschland zu sein, mir außerordentlich gut gefallen hat. Was mir im ersten Jahr gefallen hat, war, sich im Unterricht mit den Deutschen auseinanderzusetzen. In Münster ist es die unglaublich breite Auswahl an Kursen, an denen man teilnehmen kann, die ich toll finde (Proseminare vor allem). Was mich am meisten interessiert sind Internationale Organisationen (Thema Kultur und/ oder Entwicklung), daher würde ich gerne nach der FiFA in diesem Bereich weiterkommen (wenn es noch ein Leben nach der FiFA gibt!)

Aubry Hanrion

Aubry Hanrion

Je savais depuis plusieurs années que je voulais étudier, et pourquoi pas vivre?, en Allemagne; je me suis alors renseigné et ai été séduit par l'idée de ce cursus franco-allemand qui permet d'étudier autant en France qu'en Allemagne. Rencontrer directement et vivre quotidiennement avec des Allemands a aussi été une source de motivation supplémentaire. Depuis que je suis dans le cursus, je me rends compte que je suis particulièrement intéressé par l'Europe de l'Est, ainsi que le monde russe, et par les relations que France et Allemagne tissent avec elle. C'est pour cette raison que j'aimerai plus tard travailler soit en Allemagne de l'Est, soit en Pologne, ou encore en Russie.

Merle Heinrich

Julius Hottinger

Johannes Kulms

Heike Langbein

Hélène Laurain

La FIFA m'a intéressée dès que j'en ai entendu parler: cursus original, qui mêlait une meilleure connaissance de l'Allemagne (chère voisine de ma Moselle natale ;) à une formation en sciences politiques. Après un petit détour par une hypokhâgne à Nancy, j'y atterris enfin...c'est une bonne occasion de s'ouvrir à deux systèmes universitaires différents, où chacun peut trouver son compte. Avec, en prime un échange entre deux chefs lieux de la bière! Que demander de plus?

J'ai pris à Münster Arabistik comme Nebenfach, et je me vois travailler dans le co-développement...entre autres!

bonne FIFA à tous!

Judith Nübold

Sonna Pelz

Sonna Pelz

Hallöchen. Ich bin Sonna, Baujahr 86, komme ursprünglich aus Pforzheim, mag Sonne, Wasser, lustige WGs, koche gerne, bin leidenschaftliche Kellnerin und anschließend Geld-Wegshopperin... Und bin außerdem auch in der FIFA :-) Wieso dieser Studiengang??? Erstmal Entwarnung an alle frischgebackenen Abiturienten, die weder Parteigänger sind, noch ständig begeistert über Politik diskutieren können und auch nicht täglich Zeitung lesen! Mein persönliches Rezept: Unabhängigkeit, ein bisschen Allgemeinbildung, ein kleines bisschen Francophilität, Geschichte sollte nicht euer Hassfach sein... und schon seid ihr dabei! Die Entscheidung für die FIFA war in meinem Fall sehr spontan und ausschlaggebend war mein erster Aufenthalt in Münster im Juli 2006: Eine GEILE Stadt, ein sehr sympathisches Bewerbungsgespräch im Sessel von Prof. Meyers und ein lustiger Abend mit den FIFAnern deuxième année in der Kreuzstraße. Und nun habe ich auch schon ein Jahr IEP hinter mir und bin sogar richtig zufrieden mit meiner Wahl ;-) Inhaltlich fand ich das 1. Jahr sehr interessant, obwohl man vieles schon kannte. Und aus Lille wollte ich gar nicht mehr weg... Was ich später mal vorhabe? On verra... Aber ich kann mir gut vorstellen im schönen Fronkreisch sesshaft (ja, SESSHAFT nach 5 Umzügen!) zu werden. Gut möglich, dass ich dabei meinem Lieblingsfach Wirtschaft treu bleiben werde. Für mich wichtig ist heute aber auch, dass es auch noch ein Leben neben Science Po und der FIFA gibt. Freizeit ist Freizeit und braucht nicht immer nur fördernd für das Studium sein... Und wer immer nur an die Zukunft denkt, verpasst die Gegenwart. Also: schön auf dem Boden bleiben und genießen ;-)

Sarah Pieh

Alice Pineau

Sarah Preuss

Pauline Pupier

Bonjour et enchantée de rencontrer des gens intéressés par la FIFA, cursus atypique qui mélange les genres et les lieux. A chacun de choisir s’il préfère la jeunesse rangée dans le cadre vert de Münster ou la rencontre multiculturelle à Lille l’industrielle ; l’organisation type grande école ou la liberté de la fac.

Donc, on travaille : Bac S en banlieue parisienne, hypokhâgne à Neuilly, première année à l’IEP de Lille, la fac de sciences sociales et politiques avec une option de géographie humaine à Münster, et on verra l’année prochaine…

L’avantage de la FIFA, c’est aussi le temps libre qui nous reste : marché de Wazemmes et pique-nique au Aasee, stages à la mairie ou dans une Landkreisverwaltung, vacances en France, en Allemagne, voire Berlin et Paris, job d’été à Vienne (AT), sans oublier toute l’Europe avec la Belgique, le Royaume-Uni, la Hongrie et même la Croatie.

 

J’espère qu’on se recroisera à Lille, à Münster ou ailleurs…

Christian Roux

Christian Roux

Wieso Politikwissenschaft? Nur in Deutschland hätte ich dies nicht studiert, die Option mit Frankreich war für mich ausschlaggebend da der Ruf von Politikwissenschaft dort einfach um ein vielfaches besser ist! Sciences Po! Ausserdem erhöht man somit seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt und hat das Glück ständig zwischen zwei Sprachen hin und her wechseln zu können.

Das Studium ist in Frankreich viel anstrengender mit den vielen Klausuren, ausserdem hat man wenig bis keinerlei Wahlmöglichkeiten der belegten Fächer. Ein netter Aspekt ist die feste Klassengemeinschaft wodurch man sich sehr schnell sehr gut kennengelernt. Dies ist sehr wichtig da später in Münster man die wenigsten Kurse gemeinsam besucht und Fifainterne Freundschaften weniger leicht entstehen könnten.

In Deutschland hingegen ist alles entspannter allerdings auch chaotischer, die Zeit lässt sich freier einteilen, der Leistungsnachweis erfolgt fast immer über Referat und Hausarbeit. Man ist jedoch auf sich selber gestellt und muss schauen dass man die Kurse findet die man besuchen darf, korrekt immatrikuliert ist, wo welches Gebäude liegt etc. etc.

Alles in allem ist die Fifa ein einmaliges Erlebnis mit einer unermesslichen Zahl wunderbarer Momente, einem tollen Zusammenhalt und Erfahrungen die einem sicherlich für das spätere Leben von Nutzen sein werden. Ja es ist einiges an Arbeit und sicher anstrengender als ein normales Studium in dem man 5 Jahre an einem Ort bleibt und nicht ständig umziehen muss, doch muss man trotzdem nicht auf viel verzichten. Jeder hat sich im ersten Jahr einmal überlegt aufzuhören, doch dies vergeht wieder. Freut euch vor allem auf die Partys vom Bureau des Sport, dem CRIT (Inter IEP Wettkampf - Party Pur), der Rue Solférino mit dem Solférino, Latina, Boucherie, Seven etc sowie auf Münster mit dem Aasee, der Promenade, Grillen und Baden am Kanal bis Mitternacht. Auf die Feierei müsst ihr wirklich nicht verzichten, im Gegenteil, unsere Fifa-Partys und Feierlaune sind Legendär =)

Isabelle Schaefers

Isabelle Schaefers

Da ich in der 11 ein halbes Jahr in Montréal verbracht hatte, wollte ich nach dem Abi gerne mein Französisch weiter ausbauen. Also habe ich mich nach den deutsch-französischen Doppeldiplomen erkundigt und bin dann bei Politikwissenschaften hängen geblieben, weil das einfach am interessantesten und vielseitigsten klang. Das hat sich zum Glück bis jetzt auch nur bestätigt und ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl, auch, wenn der jährliche Umzug etwas nervt... Aber dieser ganze Aufwand lohnt sich wirklich! Ich hoffe, dass mir in den nächsten Jahren noch etwas klarer wird, was genau ich nach dem Studium machen möchte, aber ich könnte mir gut vorstellen in den Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Journalismus/Medien zu gehen. Mal gucken, wo die Fifa mich noch so hinführt, der Studiengang steckt ja voller Überraschungen :-)

Fabian Staben

Fabian Staben

Hannah Steinfeldt

Hannah Steinfeldt

Ouf, die FIFA und ich, das ist eine komplizierte Geschichte. Hätte mich mein Freiwilligendienst nach dem Abi 2005 nicht nach Frankreich verschlagen, wäre ich wohl nie hier gelandet. Aber ich hatte ein tolles Jahr in Limoges, habe auf Reisen ein paar richtig schöne Ecken Frankreichs kennen gelernt und da bin ich einfach hängengeblieben. So manches Mal habe ich mir nun schon ausgemalt, was ich nun machen würde, wenn es dazu nicht gekommen wäre, aber ich bin ein Dickkopf und stehe zu meinen Entscheidungen : ). Das IEP ist ganz und gar nicht mein Fall und bringt regelmäßig meine rebellische Ader zum Vorschein, aber dank einer gehörigen Portion Disziplin und mangels Alternativen werde ich mich wohl nun auch durch die restliche Zeit dort beißen. Aus dem goldenen Käfig befreit versuche ich nun in Münster zu machen, was mir Spaß macht und was mich interessiert, besuche nach Herzenslust Sprachkurse und beschäftige mich endlich mit Afrika (eine kleine Schwäche von mir). Eine fast heile Welt also. Wäre da nicht die kleine störende Tatsache, dass ich ich hier nicht den Marché de Wazemmes vor meiner Haustür habe. Irgendwie werde ich mich wohl doch wieder auf Lille freuen können...

Anne Theobald

Anne Theobald

Salut!

Seit 2006 studiere auch ich (Anne, Baujahr 1986) „Angewandten Größenwahnsinn“, bekannter ist dieses Fach als „Doppeldiplomstudiengang Politikwissenschaft (Schwerpunkt Europastudien)“ oder - unter Eingeweihten - einfach „fifa“.

Mein Schicksal wurde durch meine Begeisterung für Politik und Sprachen sowie meine Herkunft Stuttgart (naja, eigentlich Korntal) besiegelt: Durch die dortige Universität habe ich überhaupt erst von der Existenz von Doppeldiplomstudiengängen erfahren, vor allem aber wollte ich ganz weit weg...

Nach dem Abi 2005 bin ich aber erst einmal in die andere Richtung losgezogen und habe einen Europäischen Freiwilligendienst in Tschechien gemacht.

Bis heute kann ich mich nicht zwischen Ost und West entscheiden... Münster stellt da ein wenig die goldene Mitte dar.

Die leidige Frage: Und später? Ja, später...die Zukunft bleibt erst einmal spannend. Wo es hingeht, vermag ich noch nicht zu sagen, aber Europa ist ja groß genug: Entdecke die Möglichkeiten!

Vielleicht werde ich ja letztendlich im interkulturellen Bereich tätig und eröffne eine Crêperie in Deutschland oder Tschechien oder irgendwo... Medovník gibt es dort dann natürlich auch...

 

 

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